Louvre Karte: Grundriss und Orientierung im Museum

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Reisender studiert eine louvre karte am Infopunkt unter der Glaspyramide, Flügel Beschilderung im Hintergrund, helles Vormittagslicht
Inhalt

Eine louvre karte ist der schnellste Weg, dich in einem Gebäude dieser Größe nicht zu verlaufen. Sie teilt das Museum in drei Flügel, Sully, Richelieu und Denon, die sich wie ein U um den zentralen Innenhof legen, verteilt auf mehrere Stockwerke mit jeweils eigenen Sammlungsschwerpunkten. Ich würde sie dir nicht erst vor Ort, sondern schon ein paar Tage vorher kurz ansehen, damit du am Eingang weißt, in welche Richtung du überhaupt willst.

Wie sich diese drei Flügel in die Lage des gesamten Gebäudes an der Rue de Rivoli einfügen, erklärt meine Seite zum Louvre Museum Paris ausführlicher, bevor du dich mit der reinen Innenorientierung beschäftigst.

Wie ist der Louvre auf der Karte aufgeteilt?

Die Louvre Karte zeigt drei Flügel: Denon im Süden entlang der Seine, Richelieu im Norden entlang der Rue de Rivoli, und Sully im Osten rund um den älteren Cour Carrée. Jeder Flügel hat mehrere Stockwerke, und jedes Stockwerk deckt eigene Sammlungen ab, sodass sich die reine Fläche von über 60.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche über Dutzende einzelne Säle verteilt. Die offizielle Karte markiert jeden Saal zusätzlich mit einer eigenen Nummer, die du mit den Beschilderungen an den Decken im Museum abgleichen kannst.

Ich würde mir diese drei Namen vor dem Besuch fest einprägen, denn jede Beschilderung im Museum selbst arbeitet mit genau diesen Bezeichnungen. Wer nur “links” oder “rechts” im Kopf hat, verliert vor Ort schnell die Orientierung, sobald die erste Kreuzung mehrere Treppen gleichzeitig anbietet.

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Wie ist die Karte nach Stockwerken aufgebaut?

Jeder der drei Flügel ist zusätzlich in Stockwerke unterteilt, meist Untergeschoss, Erdgeschoss, erster Stock und zweiter Stock, wobei nicht jede Sammlung in jedem Flügel auf derselben Ebene liegt. Die ägyptischen Altertümer in Sully beginnen schon im Untergeschoss, während die nordeuropäische Malerei in Richelieu erst im zweiten Stock beginnt.

Ich würde die Stockwerk-Angabe auf der Karte genauso ernst nehmen wie den Flügel selbst, denn ein falsches Stockwerk im richtigen Flügel kostet dich am Ende genauso viel Zeit wie ein komplett falscher Flügel. Die Treppen und wenigen Aufzüge zwischen den Stockwerken sind auf der Karte mit eigenen Symbolen markiert, was besonders mit Kinderwagen oder Rollstuhl vorab einen Blick wert ist.

Was zeigt der Flügel Denon auf der Louvre Karte?

Denon ist der meistbesuchte Flügel, weil hier die Mona Lisa in der Salle des États hängt, zusammen mit der Grande Galerie der italienischen Malerei und großformatiger französischer Malerei des 19. Jahrhunderts. Am Fuß der Treppe im Erdgeschoss steht außerdem die Nike von Samothrake, eines der meistfotografierten Werke überhaupt, und im Erdgeschoss liegt zusätzlich die Michelangelo Galerie mit zwei seiner Skulpturen. Im ersten Stock führt die Galerie d’Apollon zu den französischen Kronjuwelen, ein eigener Abstecher abseits der Hauptroute.

Ich würde für einen ersten Besuch bewusst mit diesem Flügel starten, einfach weil die bekanntesten Werke hier konzentriert sind. Rechne aber damit, dass genau deshalb auch der Andrang in diesem Teil des Museums am größten ausfällt, vor allem rund um die Mona Lisa selbst.

Was zeigt der Flügel Richelieu auf der Louvre Karte?

Richelieu bündelt die nordeuropäische Malerei im zweiten Stock, darunter die beiden Vermeer Gemälde, die Appartements Napoleons III. und die glasüberdachten Innenhöfe Cour Marly und Cour Puget mit französischer Bildhauerei im ersten Stock. Im Erdgeschoss liegen zudem die mesopotamischen Altertümer, einschließlich des Codex Hammurabi und der geflügelten assyrischen Stierfiguren am Eingang zu dieser Abteilung.

Ich würde diesen Flügel allen empfehlen, die nach den großen Namen auch etwas ruhigere Säle wollen, denn Richelieu zieht im Schnitt deutlich weniger Tagesbesucher an als Denon. Die beiden glasüberdachten Innenhöfe sind dabei fast immer ein Überraschungsmoment für Erstbesucher, die sie auf keiner Besucherliste erwartet hatten.

Was zeigt der Flügel Sully auf der Louvre Karte?

Sully deckt die ägyptischen Altertümer ab, darunter die große Sphinx im Untergeschoss, zusammen mit der Venus von Milo im Erdgeschoss und sichtbaren Resten des mittelalterlichen Louvre, der ursprünglichen Festung mit altem Burggraben, ebenfalls im Untergeschoss. In den oberen Stockwerken folgt französische Malerei, die thematisch an die Sammlung in Denon anschließt.

Ich würde diesen Flügel besonders Besuchern mit Interesse an Antike und Geschichte ans Herz legen, denn hier verbindet sich die Sammlung selbst mit der eigenen Baugeschichte des Gebäudes auf eine Art, die kein anderer Flügel bietet. Mehr zu genau dieser Baugeschichte erzählt meine Seite zur Louvre Geschichte.

Wo bekommst du eine Louvre Karte vor Ort?

Kostenlos an jedem Informationsschalter im Untergeschoss unter der Pyramide, in mehreren Sprachen und meist direkt neben dem Ticketschalter platziert. Die Papierkarte zeigt alle drei Flügel samt Stockwerk und markiert die wichtigsten Werke mit einer kurzen Nummer, zusätzlich zu den Toiletten, Garderoben und Cafés im Gebäude.

Ich würde mir diese Papierkarte trotzdem nicht als einzige Orientierung verlassen, sondern sie eher als Ergänzung zur digitalen Version sehen. An vollen Tagen ist der Infoschalter selbst manchmal die Station mit der längsten Wartezeit im ganzen Foyer, gerade weil so viele Erstbesucher zur selben Zeit danach fragen.

Vereinfachte Grundriss-Infografik des Louvre mit den drei Flügeln Sully, Richelieu und Denon als louvre karte Übersicht, Innenhof mit Pyramide in der Mitte, nur generische Raumbezeichnungen, keine Zahlen oder Preise

Gibt es eine digitale Louvre Karte als App?

Ja, die offizielle App des Louvre bietet eine interaktive Karte mit Routenplanung zwischen einzelnen Werken, zusätzlich zur Papierversion am Infoschalter. Sie läuft auf deinem eigenen Smartphone und braucht dafür eine stabile Verbindung oder vorher heruntergeladene Inhalte, denn der Empfang unter der Pyramide ist nicht überall gleich zuverlässig.

Ich würde die App vor allem dann nutzen, wenn du gezielt zu zwei oder drei bestimmten Werken willst, statt den gesamten Grundriss im Kopf zu behalten. Für einen reinen Highlights Besuch reicht die Papierkarte meist völlig aus, und du bist nicht von einem Akkustand abhängig, der an einem langen Museumstag schon mal knapp wird.

Wie findest du auf der Karte den Weg zu den bekanntesten Werken?

Die Mona Lisa liegt im Flügel Denon, erster Stock, über die Treppe mit der Nike von Samothrake erreichbar. Die Venus von Milo liegt im Flügel Sully, Erdgeschoss, nur wenige Minuten vom Haupteingang entfernt, wenn du direkt dorthin gehst statt erst durch andere Säle zu schlendern, und die Vermeer Gemälde erreichst du am ehesten über den zweiten Stock in Richelieu.

Ich würde mir vor dem Besuch zwei oder drei solche Fixpunkte auf der Karte markieren, denn genau das verhindert, dass du am Ende des Tages feststellst, das eine Werk verpasst zu haben, wegen dem du eigentlich gekommen bist. Eine vollständige Liste der Werke, die diese Priorität verdienen, zeigt meine Seite zu den Louvre Sehenswürdigkeiten.

Lohnt sich eine feste Route, oder reicht spontanes Erkunden?

Für einen ersten Besuch würde ich fast immer zu einer groben Route raten, mit drei bis vier festen Zielen über die drei Flügel verteilt und Freiraum dazwischen für alles, was dir spontan auffällt. Komplett ohne Plan verbringen viele Erstbesucher ihre Zeit damit, zwischen den Flügeln hin und her zu laufen, statt tatsächlich etwas zu sehen.

Spontanes Erkunden funktioniert dagegen gut bei einem zweiten oder dritten Besuch, wenn die großen Namen schon abgehakt sind und du einfach Lust hast, dich in einem einzelnen Flügel treiben zu lassen. Ich würde diese Freiheit aber bewusst auf einen späteren Besuch verschieben, nicht auf den ersten, denn ohne Vorwissen über den Grundriss geht genau diese Freiheit schnell in reine Verlaufenheit über.

Welchen Eingang solltest du laut Karte für dein Ziel nutzen?

Das hängt direkt davon ab, welcher Flügel dein erstes Ziel ist. Für Denon und die Mona Lisa liegt die Pyramide selbst oder der unterirdische Zugang über das Carrousel du Louvre am günstigsten, für Richelieu lohnt sich oft der Passage Richelieu an der Rue de Rivoli, weil er näher an diesem Flügel herauskommt, und für einen direkten Start in Sully bringt dich derselbe unterirdische Zugang über das Foyer am schnellsten dorthin.

Ich würde diese Verbindung zwischen Eingang und Zielflügel schon beim ersten Blick auf die Karte mitdenken, statt sie erst vor Ort zu klären. Welcher der drei Eingänge für welches Ticket und welchen Flügel wirklich Sinn ergibt, zeigt meine Seite zu den Louvre Eingängen im Detail.

Meine ehrliche Empfehlung

Ich würde dir die Louvre Karte schon vor der Reise kurz ansehen, nicht erst am Infoschalter unter der Pyramide. Markiere dir zwei oder drei feste Ziele je nach Flügel und Stockwerk, plane den Rest als Freiraum, und du verbringst deine Zeit im Museum mit Sehen statt mit Suchen.

Wer sich zusätzlich noch nicht sicher ist, welche Werke diese Priorität überhaupt verdienen, findet die passende Übersicht auf meiner Seite zu den Louvre Sehenswürdigkeiten, und einen Gesamtüberblick über alle sieben Touren und Tickets bietet unsere Louvre Museum Tickets Orientierungsseite.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Flügel hat der Louvre auf der Karte? Drei: Sully, Richelieu und Denon, jeweils mit mehreren Stockwerken und eigenen Sammlungsschwerpunkten.

Ist die Louvre Karte am Infoschalter kostenlos? Ja, sie liegt kostenlos an jedem Informationsschalter im Untergeschoss unter der Pyramide aus, in mehreren Sprachen.

In welchem Flügel liegt die Mona Lisa auf der Karte? Im Flügel Denon, erster Stock, in der Salle des États.

Brauche ich die App zusätzlich zur Papierkarte? Nicht unbedingt, für einen reinen Highlights Besuch reicht die Papierkarte meist aus, die App hilft vor allem bei einer sehr gezielten Route.

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